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News

Libyen: Deutsch-Libysches Wirtschaftsforum in Tripolis

Der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft lädt vom 27. Februar bis zum 1. März 2012 zum Deutsch-Libyschen Wirtschaftsforum ein. Das Forum wird in Tripolis veranstaltet und auch von Gästen aus Bengasi besucht werden. Eine Teilnahme eröffnet somit die Möglichkeit, Kontakt zu den neuen Vertretern aus Politik und Wirtschaft in Tripolis und Bengasi aufzunehmen.

Israel: Neuer Botschafter in Berlin ernannt

Yaacov Hadas-Handelsman, Jahrgang 1957, wird neuer israelischer Botschafter in Deutschland. Seit August 2011 vertritt der Karrierediplomat Israel als Botschafter bei der EU und der NATO in Brüssel. Zuvor war er stellvertretender Generaldirektor und Leiter der Abteilung Naher Osten und Friedensprozess im Außenministerium in Jerusalem. Von 2003 bis 2006 war er Botschafter in Jordanien. Er spricht Hebräisch, Englisch, Deutsch, Arabisch und Türkisch. Die Ernennung muss noch von der israelischen Regierung bestätigt werden.

Auswärtiges Amt: Neuer Staatsminister

(politikszene) Michael Link (48) ist neuer Staatsminister im Auswärtigen Amt. Link (FDP) war bislang europapolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und Schatzmeister der FDP Baden-Württemberg.

Steg wechselt zu Volkswagen

(politikszene) Der ehemalige stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg (51) wird am 1. Februar 2012 Generalbevollmächtigter für Außen- und Regierungsbeziehungen des Volkswagen-Konzerns. Der bisherige Leiter für Außenbeziehungen, Jörg Waldeck (45), wird eine neue Aufgabe im Konzern übernehmen.

Südafrika: Änderungen in der Abfallwirtschaft

(gtai) Südafrikas Abfall- und Recyclingmarkt könnte für deutsche Lieferanten in den nächsten Jahren deutlich interessanter werden. Sollten die kürzlich verabschiedeten Gesetzesänderungen umgesetzt werden, dürfte es zu umfangreichen Investitionen kommen. Recycling wird immer mehr zu einem Modethema. Hierzu sind unter anderem bessere Mülltrennungsmechanismen notwendig. In einigen südafrikanischen Städten steht die Einführung von Mülltrennung in den Haushalten in den Startlöchern.

Schweden: Boom im Bergbau

(gtai) Schweden erlebt einen Bergbauboom. In der EU ist das Land der bedeutendste Förderer metallischer Rohstoffe. Der Abbau von Eisenerz stieg 2010 auf einen Rekord von 25 Mio. t und soll sich innerhalb von zehn Jahren laut Experten verdoppeln. Bereits 2011 hat die Branche ihre Investitionen um 12% angehoben. Die steigenden Aktivitäten sowie die hohen abbau-, umwelt- und sicherheitstechnischen Standards erzeugen Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Ausrüster. Diese erhöhen aktuell ihre Lieferungen Richtung Norden enorm.

Pfaffenbach berät US-Bank

(Politikszene) Bernd Pfaffenbach (65) ist neuer Senior Advisor bei der US-Bank JP Morgan Chase. Der ehemalige Kanzlerberater und Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) soll die Bank in strategischen und wirtschaftspolitischen Themen beraten.

Indonesien: DEG-Darlehen für Verpackungsunternehmen

(DEG) Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG) gewährt dem indonesischen Verpackungshersteller PT Wirajaya Packindo (Wirajaya) ein langfristiges Darlehen in Höhe von 12 Mio. US-Dollar. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Jakarta produziert Wellpappen und Kartonagen ausschließlich aus Recyclingpapier. Mit der DEG-Finanzierung wird Wirajaya seine Produktion um hochwertige Verpackungen für Lebensmittel, Medikamente und Elektroartikel erweitern. Für diesen Zweck investiert das Unternehmen in eine zusätzliche Maschine, Gebäude und Equipment. Die DEG ist nicht nur Kapitalgeber, sondern berät Wirajaya auch im Hinblick auf eine energieeffizientere Produktion.

Großbritannien baut Infrastruktur aus

(gtai) Die britische Infrastruktur gilt als ausbaufähig. Schatzkanzler Osborne stellt daher zusätzlich 6 Mrd. £ für den Ausbau der Infrastruktur bereit und will hierdurch das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Zwei Megaprojekte, deren Machbarkeit geprüft wird, sind der Bau einer Hochgeschwindigkeitszugstrecke zwischen London und Nordengland sowie die Errichtung eines rund 50 Mrd. £ teuren Großflughafens vor der Südostküste. Es verdichten sich Hinweise auf eine mögliche Beteiligung Chinas an der Finanzierung von Infrastrukturprojekten auf der Insel.

Staatsminister wird Banker

Der FDP-Außenpolitiker Werner Hoyer, bisher Staatsminister im Auswärtigen Amt, wird neuer Präsident der Europäischen Investitionsbank (EIB). Im Sommer war der Stellvertreter von Außenminister Westerwelle noch als dessen möglicher Nachfolger gehandelt worden.

Taiwan: KfW IPEX-Bank finanziert fünften Windpark

(KfW) Die KfW IPEX-Bank und Helaba Landesbank Hessen-Thüringen finanzieren mit 72,3 Mio. EUR den Bau der Windfarm Houlong an der taiwanesischen Westküste rund 110 km südwestlich von der Hauptstadt Taipeh. Die Gesamtinvestitionskosten des Onshore-Vorhabens belaufen sich auf 91,4 Mio. EUR (3,7 Mrd. Taiwan Dollar [TWD]). Initiatoren des Projektes sind die mittelständischen Windparkentwickler infraVest GmbH und die Bremer wpd AG. Die Unternehmen haben gemeinsam mit der KfW IPEX-Bank bereits vier ähnliche Projekte in Taiwan realisiert. Die mit einer Exportkreditdeckung durch Euler Hermes versehene Finanzierung wurde unter führender Rolle der KfW IPEX-Bank arrangiert.

Ost-Ausschuss: Visa-Pflicht mit Russland abschaffen!

(Ost-Ausschuss) Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hat seine Forderung bekräftigt, die Visa-Pflicht mit Russland und weiteren osteuropäischen Staaten wie Moldau, Ukraine und Belarus abzuschaffen. „Der Kalte Krieg ist seit 20 Jahren vorbei, nun müssen wir uns endlich auch von seinen letzten Instrumenten wie der Visa-Pflicht verabschieden“, sagte Lindner bei einer öffentlichen Anhörungen vor dem Auswärtigen Ausschuss des Bundestages. Die Visa-Pflicht sei gerade für die exportorientierte deutsche Wirtschaft eine Belastung. „Deutschland ist mit seiner restriktiven Visa-Politik der Bremser in Europa. Dies führt inzwischen zu Wettbewerbsnachteilen für deutsche Unternehmen“, warnte Lindner. „Inzwischen empfehlen deutsche Firmen ihren osteuropäischen Kunden, Schengenvisa bei finnischen, niederländischen oder luxemburgischen Konsulaten zu beantragen“. Zu den Sofortmaßnahmen, die der Ost-Ausschuss vorschlägt, gehört die Verringerung der einzureichenden Antragsunterlagen, der Verzicht auf Einladungsschreiben, der Verzicht auf persönliches Erscheinen im Konsulat und die Antragstellung per Internet.